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Unterbrechungsfreie Stromversorgung

Wenn Sie wissen wollen, Wie man eine Uninterruptible Power Supply (UPS), z.dt. Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) einrichtet, oder welches Kabel für welche USV benötigt wird, dann sind Sie hier genau richtig.

Unter Windows 98® beschreiben wir

Übersicht

USV-Kabel von APC

Die folgenden Informationen stammen aus dem Internet und dienen zum Überblick der verschiedenen USV-Typen. Durch diese Informationen war es möglich, ein selbstgebautes Kabel (mit der Belegung: 940-0024B für Smart-UPS) zu bauen.

UPS/Kabel-Nr. 940-0020B 940-0020C 940-0023A 940-0024B 940-0024C 940-0095 A / B / C 940-0119A 940-0127A 940-0128A Simple FH-UPS 01 FH-UPS 02
Leistungsparameter
Stromverlust ja ja ja     ja ja ja ja ja    
niedrige Batterie nein ja nein     ja ja ja ja ja    
Strom getrennt ja ja nein     ja ja ja ja ja    
Kabel getrennt nein nein nein     nein nein nein nein nein    
APC UPS's
Back-UPS A                      
Back-UPS CS                 X      
Back-UPS ES           X            
Back-UPS CS+ES                 X      
Back-UPS Pro         A              
Back-UPS Pro S         A A            
Back-UPS Pro PNP A         B            
Smart-UPS X     X A              
Smart-UPS v/s A       C           X  
Matrix-UPS         A              
Symmetra         A              
Simple-UPS X X X                 X

Kabel-Nr. 940-0020B

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Abb. 21a: Kabel-Nr. 940-0020B

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Abb. 21b: Kabel-Nr. 940-0020B

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Abb. 21c: Kabel-Nr. 940-0020B

Kabel-Nr. 940-0020C

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Abb. 29a: Kabel-Nr. 940-0020C

Kabel-Nr. 940-0023A

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Abb. 30a: Kabel-Nr. 940-0023A

Kabel-Nr. 940-0024B

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Abb. 26a: Kabel-Nr. 940-0024B

Kabel-Nr. 940-0024C

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Abb. 25a: Kabel-Nr. 940-0024C

Kabel-Nr. 940-0095A

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Abb. 24a: 940-0095A

Kabel-Nr. 940-0095B

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Abb. 31a: Kabel-Nr. 940-0095B
 

Kabel-Nr. 940-0119A

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Abb. 23a: Kabel-Nr. 940-0119A

Kabel-Nr. 940-0128A

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Abb. 22a: Kabel-Nr. 940-0128A
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Abb. 22b: Kabel-Nr. 940-0128A
 

Kabel-Nr. FH-UPS 01

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Abb. 27a: Kabel-Nr. FH-UPS 01

Kabel-Nr. FH-UPS 02

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Abb. 28a: Kabel-Nr. FH-UPS 02
 

Selbstgebautes Kabel

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Abb. 39a: Der Selbstbau im Test
Ich habe verschiedene Kabel-Typen (940-0020B/-0119A/-0128A/...) auf einer Platine nachgebaut.
  1. Die originale Schaltung verwendet
    1. PC über COM1 und USV mit dem jeweiligen APC-Kabel, z.B. Back-UPS Pro, Kabel-Nr. 940-0024C unter Windows 98® verbunden;
    2. Die Software PowerChute installiert und anschließend die ordnungsgemäße Funktion getestet;
    3. Den Rechner heruntergefahren
  2. Mit dem Nachbau experimentiert
    1. Die 1. serielle Verlängerung (1:1) an die Kabel-Schaltung in die 9 pol.Sub-D-Buchse gesteckt und mit dem PC Sub-D-Stecker am COM1 verbunden und dann die 2. serielle Verlängerung an die Kabel-Schaltung in den 9 pol. Sub-D-Stecker gesteckt und mit der USV Sub-D-Buchse verbunden;
    2. Die Original-Schaltung auf der Platine nach gestellt;
    3. Den PC gestartet, die Software PowerChute geöffnet und deren Funktion überprüft und getestet, z.B. Selbsttest.
    Wenn dies funktioniert, so war der Nachbau erfolgreich. Weiter mit der nächsten Kabel-Schaltung.

Einrichtung und Installation einer Smart-UPS unter Windows 98®

Voraussetzung

Es ist ganz wichtig, dass das Kabel, die USV und das Betriebssystem aufeinander abgestimmt sind. Das spezielle Kabel (von APC) muss an COM1 angeschlossen werden, da COM2 meist nicht erkannt wird. Dieses spezielle Kabel muss auch mit der USV verbunden werden. Die USV und der PC sollten eine separate Stromversorgung haben, um zu testen ob der PC herunter fährt, wenn die USV das Signal gibt. Die USV sollte zuerst eingeschaltet werden und danach der PC, weil sonst die Akku-Kapazität der USV für den PC und den automatischen Selbst-Test nicht ausreicht.

Einrichtung

Diese erfolgt in 8 Schritten, welche inklusive der fachmänischen Überprüfung gemacht wurde.

  1. apc12a.png
    Abb. 12a: Start
    Die Systemsteuerung wird über Start\Einstellung\Systemsteuerung geöffnet (Siehe ).
  2. apc12b.png
    Abb. 12b: Systemsteuerung
    Anschließend das System durch Doppelklick öffnen (Siehe ).
  3. apc12c.png
    Abb. 12c: Eigenschaften von System
    Nun die Registerkarte Geräte-Manager auswählen und die COM1-Eigenschaften aufrufen (Siehe 1).
  4. apc12d.png
    Abb. 12d: Eigenschaften von COM-Anschluss (COM1)
    Die nächsten 2 Punkte sind ganz wichtig. Die Registerkarte Anschluss-Einstellungen auswählen und folgende Änderungen machen.
  5. apc12e.png
    Abb. 12e: Anschluss-Einstellungen
    Jetzt auf Erweitert klicken und den FIFO-Puffer deaktivieren (Siehe Abb 12e: 1).
  6. apc12f.png
    Abb. 12f: Systemsteuerung
    Nachdem die Einstellung der COM1-Eigenschaften gemacht wurden, sollte die Software überprüft werden (Siehe Abb 12f: ). Wenn eine frühere Version des Programms auf diesen Rechner vorhanden ist, oder eine Version die nicht funktioniert, sollte diese deinstalliert werden. Dann erst kann eine funktionstüchtige Version installiert werden.
  7. apc12g.png
    Abb. 12g: Eigenschaften von Software
    Wenn eine Deinstallation gemacht werden soll, wird sie durch Doppelklick gestartet (Siehe Abb. 12g: 1).
  8. apc12h.png
    Abb. 12h: Confirm File Deletion
    Auf Ja klicken, um die komplette Deinstallation zu starten (Siehe Abb 12h: ).

Installation

Hier wird Schritt für Schritt auf die Installation eingegangen mit 16 Punkten.
  1. apc13a.png
    Abb. 13a: Explorer - APC
    Installation durch Doppelklick aufrufen (Siehe Abb. 13a: ).
  2. apc13b.png
    Abb. 13b: Current Platform Language Placeholder
    Nun wird mit OK bestätigt, um die Installation zu starten (Siehe Abb 13b: ).
  3. apc13c.png
    Abb. apc13c: Welcome to PowerChute plus Setup
    Wenn sie jetzt installieren möchten, dann klicken sie Jetzt mit der Installation weitermachen an (Siehe Abb 13c: 1).
  4. apc13d.png
    Abb. 13d: Software License Agreement
    Um die Installation fortzusetzen, muss der Lizenzvertrag mit Ja bestätigt werden (Siehe Abb. 13d: ).
  5. apc13e.png
    Abb. 13e: Installation Type
    Hier wird das Verzeichnis und der InstallationsKabel-Nr. ausgewählt. Wir entscheiden uns für den Installationstyp: Custom, weil wir noch einige Veränderungen machen müssen (Siehe Abb 13e: 1). Das Verzeichnis ist standesgemäß richtig eingestellt und muss nicht verändert werden (Siehe Abb 13e: 2).
  6. apc13f.png
    Abb. 13f: Select PowerChute Components to Install
    Jetzt werden die Tools und die Hilfe ausgewählt. So ist die Standardeinstellung.
  7. apc13g.png
    Abb. 13g: Components to Be Installed
    Hier können die Bestandteile (z.B. Microsoft's Systems Management Server®) und die Unterkomponente ausgewählt werden.
  8. apc13h.png
    Abb. 13h: Folder Selection
    Nun wird das Standardverzeichnis unter Start\Programme ausgewählt.
  9. apc13i.png
    Abb. 13i: Setup
    Jetzt kann man den Stand der Installation beobachten.
  10. apc13j.png
    Abb. 13j: Setup UPS Parameters
    Danach soll der USV-Typ (Siehe Abb 13j: 1). ausgewählt werden, um anschließend auf den Button zu klicken (Siehe Abb 13j: 2). Der COM-Port wird automatisch ausgewählt, aber nur wenn es funktioniert und auf den Button geklickt wurde.
  11. apc13k.png
    Abb. 13k: Setup Complete
    Nach der Installation, muss der PC neu gestartet werden (Siehe Abb 13k: 1).
  12. apc13l.png
    Abb. 13l: PowerChute plus starten
    Nachdem ein Neustart durchgeführt wurde, kann das Programm durch Doppelklick geöffnet werden (Siehe Abb 13l: ).
  13. apc13m.png
    Abb. 13m: Monitor Server
    Hier werden die ganzen USV-Typen bzw. die Rechner angezeigt, die mit diesem Monitor verbunden sind. Wir wählen den PC (IBM035) aus, der gerade durch die Installation der USV-Software neu gestartet hat (Siehe 1). Der Haken dient dazu, um die lokale USV automatisch zu verbinden (Siehe Abb 13m: 2).
  14. apc13n.png
    Abb. 13n: PowerChute plus
    Wenn das Programm gestartet ist, kann man die Versorgungs-Einrichtungs-Spannung, die Ausgabespannung und die Batteriekapazität sehen (je nach Einstellung). Nun öffnen wir den Kommunkationsparameter, um die Einstellungen zu überprüfen (Siehe Abb 13n: 1).
  15. apc13o.png
    Abb. 13o: Communication Parameters
    Folgende Einstellungen müssen vorgenommen werden, um die USV funktionstüchtig zu machen.
  16. apc13p.png
    Abb. 13p: PowerChute plus
    Zum Schluss wird das Programm beendet (Siehe Abb. 13q: 1).