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Gedächtnis und sein Training

für die Dokumentation der letzten 6 Stunden.

Man hat es immer bei sich! Das Kurzzeitgedächtniss.
Jeder benötigt es um sich individuell lohnenswert gesehen Informationen zu merken. Das "Wie kann man das merken Händeln?" wird hier aufgezeigt.

Das Kurzzeitgedächtnis

Man kennt es, 3 Leute haben sich mit ihrem Namen vorgestellt. Die kann man gerade noch so behalten. Ach da kommt er, der Vierte. Kurz mit ihm geplaudert und die ersten 3 Namen sind wie weggewischt. Die Lösung ist es, das Handling des Kurzzeitgedächtnisses zu verbessern und es mehr benutzen.

Sein Handling

Hier wird diskutiert wie man das Handling in soweit verändern kann um damit bestimmt Ergebnisse erhalten zu können.

Das Kurzzeitgedächtnis ist Teil des menschlichen Gehirns. Wie jedes Organ kann man es für den täglichen Gebrauch trainieren (SuDoku, …).

Das Handling hat die Ziele:
  • Eine Zeitspanne vom ca. 6 Stunden, d.h. vom Aufstehen bis zum Mittag, vom Mittag bis zum Feierabend und vom Feierabend bis zum Schlafengehen sich merken zu können.
  • Der Umfang aus dieser Zeitspanne sollte 7 Themen umfassen können.
  • Jedes der Themen sollte mit seinen Zeiten, wie Beginn, Ende und Zwischenstops versehen werden können. Den ohne Zeitangaben haben die Themen keinen zeitlichen Bezug untereinander und sind voneinander isoliert. Isolierte Themen können sich aber nur mit sich selbst beschäftigen und sind damit für die Entwicklung ohne Belangen. Was ohne Belangen ist, braucht man sich aber auch nicht zu merken.
    Eine nutzliche Übung ist das trainieren der inneren Uhr (/157/ S. 24: Die Entwickung des Willens) damit sie jeder Zeit genutzt werden kann.

Um das Kurzeitgedächtnis zu leeren, ist die Fixierung der weiterhin merkenswerten Informationen und deren Einordnung in die Zeit notwendig. Dies kann in das Langzeitgedächtnis oder auf einen Datenträger erfolgen. Wie z.B. Papier.

Dafür sollte man sich ca. 1/2 Stunde
  • vor dem Mittag,
  • vor Feierabend und
  • vor dem zu Bett gehen
Zeit nehmen, um die Fixierung in Angriff zu nehmen. Danach fühlt man sich befreit und entlastet,
  • kann neue Themen in Angriff nehmen oder
  • beruhigt zu Bett gehen und einschlafen.

Ein weiterer effektiver Punkt ist die Reihenfolge der Abarbeitung. Habe ich die Wahl, so sollten zuerst immer die kleine Aufgaben abgearbeitet werden. Damit können wir unser Kurzzeitgedächtnis kurzfristig entlasten und uns somit unseren umfangreicheren bzw. zeitinternsiveren Aufgaben besser widmen.
Beispiel: 2x3 Stundenaufgaben und 5x10Minutenaufgaben. Wenn ich hier so vorgehe, brauche ich nach 50 Minuten, nur noch an die 2x3 Stundenaufgaben zu denken.

PS: Wenn wir wissen das wir zu Hause oder auf Arbeit viele "10 Minuten−Aufgaben" haben, dann sollten wir eine kurze Liste dazu anfertigen. Diese legen wir dann beiseite und wenn wir denken, dass wir alle kleinen "10 Minuten−Aufgabe" erledigt haben schauen wir auf unsere Liste. Somit können wir überprüfen, inwieweit unser Kurzzeitgedächtnis schon trainiert ist.